Ich habe meine Epoxid-Einbettung die ganze Nacht lang aushärten lassen, aber sie ist immer noch weich

Haben Sie schon einmal eine langhärtende Epoxid-Einbettung über Nacht aushärten lassen, um dann festzustellen, dass sich die Fixierschraube beim Einspannen in den Probenhalter in den Schliff einbohrt? Wenn das Epoxid weich ist, ist die Probe nicht korrekt im Probenhalter fixiert. Perfektes Schleifen und Polieren sind nicht möglich. Die achtstündige Aushärtungszeit für langhärtendes Epoxid bedeutet, dass Sie nicht einfach eine neue Einbettung erzeugen können. Effektiv haben Sie einen ganzen Tag verloren, da ein Ersatzschliff wieder 8 Stunden aushärten müßte.

Dauert es nicht schon lange genug, wenn Ihre Einbettungen über Nacht aushärten müssen? Wo könnte der Fehler liegen? Bei der Verwendung von langhärtendem Epoxid für Einbettungen sollte man unbedingt die folgenden 5 Punkte beachten:

1. Beim Aushärten von Epoxid muss unbedingt das „Rezept“ beachtet werden

Das richtige Verhältnis von Harz und Härtemittel ist von größter Bedeutung. Beim Vorbereiten kleiner Chargen ist das korrekte Bemessen der Komponenten nach ihrem Volumen schwierig. In solchen Fällen ist die Gewichtsmessung die beste Möglichkeit, das korrekte Verhältnis zu gewährleisten.

 

2. Kontaminierte Proben können Probleme verursachen

Verunreinigte Probenoberflächen können die chemischen Reaktionen beim Aushärten des Epoxids stören. Verunreinigungen können vom Kühlmittel beim Trennvorgang generiert oder andere Ursachen haben. In jedem Fall sollten sie vor dem Einbetten beseitigt werden. Viele Verunreinigungen können durch eine Wasserspülung entfernt werden, an die sich eine Spülung mit Ethanol anschließt. Bei manchen Verunreinigungen sind möglicherweise aufwendigere Behandlungen erforderlich.

 

3. Gutes Mischen ist wichtig

Ein zu kurzer Mischvorgang kann dazu führen, dass in der Mischung unterschiedliche Härtemittel/Harzkonzentrationen vorliegen. Dies kann zu „weichen Flecken“ und einer schlecht ausgehärteten Einbettung führen. Die Materialien für Epoxid-Einbettungen haben ziemlich lange Verarbeitungszeiten. Daher bleibt für das richtige Mischen beider Komponenten genügend Zeit. Es wird empfohlen, 2 Minuten langsam und gleichmäßig zu rühren.

 

4. Kälte verlangsamt den Prozess

Die Aushärtung von Epoxid ist eine exotherme Reaktion; das bedeutet, es wird dabei Wärme freigegeben. Wenn die Probe oder die Epoxidkomponenten sehr kalt sind, verlangsamt sich die Aushärtung. Wenn möglich, sollte alles, was mit dem Einbettprozess zu tun hat, von Beginn an bei Raumtemperatur erfolgen.

 

5. Nur hochwertiges Epoxid verwenden

Epoxidharz oder Härtemittel, die abgelaufen oder beeinträchtigt sind, reagieren nach dem Mischen möglicherweise nicht korrekt und können eventuell nicht vollständig aushärten. Achten Sie darauf, dass die Epoxid-Komponenten dicht verschlossen an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort gelagert werden. Seien Sie vorsichtig mit Epoxid, dessen Ablaufdatum für die optimale Verwendung bereits überschritten ist.


Eine sorgfältige Vorbereitung kann viele Stunden Mehrarbeit für ein erneutes Einbetten vermeiden. Falls unter Berücksichtigung aller oben aufgeführten Maßnahmen noch immer Probleme mit der Aushärtung Ihres Epoxids auftreten, bitten wir um Kontaktaufnahme. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.. Einer unserer Experten hilft Ihnen gerne, eine Lösung zu finden.

 

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