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RHEN602

Wasserstoffbestimmung durch Aufschmelzung im Inertgasstrom

Bestimmen Sie mit unserem RHEN602 den Wasserstoffgehalt (bei geringen Anteilen unter 2 ppm) in Aluminium, anderen Metallen, feuerfesten und anorganischen Materialien. Es sind mehrere Methoden für optimale Ofen- und Analyseeinstellungen für jede Probenmatrix verfügbar. Die integrierte Diagnosefunktion minimiert Ausfallzeiten und sorgt für einen reibungslosen Laborbetrieb. 

  • Verbesserte Ofenbetriebsparameter optimieren Probengröße, Genauigkeit und Präzision.
  • Das verbesserte Betriebssystem für Elektrodenöfen ermöglicht detailliertere Temperaturprofile, einen programmierbaren Temperaturanstieg und die vollständige Kontrolle festgelegter Werte.
  • Bis zu 6 g nominales Probengewicht sorgt für erhöhte Präzision.
  • Erhöhte Empfindlichkeit bis zu 0,05 ppm bei 1 g Probenmasse.
  • Kalibrierung durch Gasdosis oder Standards.
  • Vordefinierte Anwendungstechniken.
  • Hochmoderne Technologie eines Festkörper-Wärmeleitfähigkeit-Detektors (WLD)
  • Das benutzerfreundliche Betriebssystem auf Windows®-Basis maximiert die Flexibilität für Produktions- und Forschungsanwendungen.
  • Die SmartLine®-Ferndiagnose erlaubt dem LECO-Service eine direkte Verbindung mit dem Gerät, um Probleme schneller zu lösen und die Verfügbarkeit zu maximieren.

Der RHEN602 Wasserstoff-Determinator nutzt ein Inertgas-Schmelzsystem für die präzise Messung des Wasserstoffgehalts in Stahl, hochschmelzenden Metallen, Aluminiumlegierungen und anderen anorganischen Materialien. Eine vorgewogene Probe wird in einen Graphittiegel gegeben, der sodann in einem Widerstandsofen erhitzt wird, um die Analytgase freizusetzen. Der in der Probe vorhandene Sauerstoff reagiert mit dem Graphittiegel unter Bildung von CO und CO2. Stickstoff und Wasserstoff werden als N2 und H2 extrahiert. Ein Argon-Träger spült die freigesetzten Analytgase aus dem Ofen. Das Gas strömt sodann durch das Schütze-Reagenz, wo CO zu CO2 oxidiert wird. Vorhandenes CO2 und H2O werden anschließend aus dem Trägergasstrom entfernt, wobei Stickstoff und Wasserstoff zurückbleiben. Das patentierte DFC-System (dynamische Flusskompensation) reguliert den Zufluss von Trägergas, um den Gasverlust während des Reinigungsprozesses auszugleichen. Ein Molekularsieb trennt Stickstoff und Wasserstoff. Das kleinere Wasserstoffmolekül durchläuft das Molekularsieb schneller als das größere Stickstoffmolekül und wird unter Verwendung eines Wärmeleitfähigkeitsdetektors (WLD) nachgewiesen. Stickstoffmoleküle können unerkannt passieren.

Die WLD-Detektion macht sich den Unterschied in der Wärmeleitfähigkeit zwischen Träger- und Analytgasen zunutze. Resistive WLD-Sonden werden in einen fließenden Trägergasstrom eingebracht und durch eine Brückenschaltung erwärmt. Wenn Analytgas in den Trägerstrom eingeleitet wird, ändert sich die Geschwindigkeit der Wärmeübertragung über die Sonden, was zu einer messbaren Auslenkung in der Brückenschaltung führt. WLD-Detektoren sind von Natur aus linear und weisen eine hohe Empfindlichkeit auf. Die Konzentration unbekannter Proben wird relativ zu den Kalibrierungsstandards bestimmt. Um Störungen durch Instrumentendrift zu reduzieren, werden vor jeder Analyse Referenzmessungen mit reinem Trägergas durchgeführt.

Der RHEN602 bietet eine fortschrittliche Ofensteuerung über eine eigene Software zur Unterstützung der Trennung und Messung von Oberflächen- und Massenwasserstoff in Aluminium und Aluminiumlegierungen, auch bei niedrigen Konzentrationen unter 2 ppm. Der Prozess erfüllt den ASTM-Standard E2792, 2013, „Standard Test Method for Determination of Hydrogen in Aluminum and Aluminum Alloys by Inert Gas Fusion“, ASTM International, West Conshohocken, PA, www.astm.org.

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RHEN602 – Details

RHEN602

  • Modelle
    1. RHEN602 Wasserstoff-Analysator (Inertgas-Schmelzsystem)



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